Seit dem 14. Juni ist es amtlich: Es wird keine Dieselfahrverbote in Düsseldorf geben! Ich habe ja schon vor einem Jahr im Wahlkampf die Meinung vertreten, dass wir die „Umweltspuren“ abschaffen können, ohne dass dies in Düsseldorf zu Dieselfahrverboten führen wird. Damals haben das einige nicht geglaubt. Nun ist es entschieden.

Nach Monaten mit Corona als Thema Nr. 1 ist seit Sonntag in unserer Stadt das Thema Sicherheit wieder in den Vordergrund gerückt. Und ich bin ehrlich: Auch mich haben die Bilder von der krassen Autoparty auf der Kö ziemlich geschockt.

Die Corona-Pandemie hält uns seit einem Jahr in Atem. Die Frage aller Fragen lautet: Wann haben wir die Pandemie endlich im Griff? Und wie können wir nachhaltig dafür sorgen, dass wir künftig alle wieder normaler leben können? Diese Fragen haben wir im Rahmen einer Konferenz mit der Kanzlerin diskutiert.

Es gibt einen sicheren Weg aus der Corona-Krise. Impfen. Nur, wenn möglichst viele Menschen geimpft sind, werden wir auch hier in Düsseldorf wieder ein normaleres Leben führen können. Und das ist nach nunmehr 12 Monaten mit dem Virus wirklich an der Zeit.

Heute bin ich genau seit 100 Tagen im Amt, und die Zeit verging wirklich wie im Fluge! Das liegt sicher auch daran, dass mir mein Amt sehr viel Freude macht – und dass Oberbürgermeister von Düsseldorf zu sein wahrscheinlich einer der vielseitigsten Berufe der Welt ist!

Nach drei Monaten Sondierungsgesprächen und intensiven Verhandlungen war es heute soweit: Wir haben den Kooperationsvertrag zwischen der CDU und den Grünen vorgestellt. Er trägt den Namen „Gestaltungsbündnis für ein zukunftsfestes Düsseldorf“, und ich bin mir sicher, dass das Bündnis diesem Anspruch auch gerecht werden wird.

Ich bin im Wahlkampf oft gefragt worden, was das Allererste sein würde, das ich als gewählter Oberbürgermeister machen möchte. Meine Antwort war immer: „Ich werde mich als Erstes meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorstellen!“

Es gibt wohl kaum ein Thema, das – neben Corona – bei uns so viele Menschen beschäftigt wie die umweltfeindlichen und stauverursachenden Umweltspuren. Ich kann das wirklich sehr gut verstehen. Denn wenn ich nicht mit dem Rad ins Rathaus fahre, reihe ich mich seit Anfang November allmorgendlich in den nervigen Umweltspur-Stau ein. Da beginnt der Tag direkt mit einer gehörigen Portion Stress.

Zu meiner Tätigkeit als Oberbürgermeister gehören wirklich viele spannende Aufgaben. So habe ich vergangene Woche meine erste Ratssitzung geleitet, das hat mir sehr viel Freude bereitet. Heute, am 11.11. war dann eine weitere Premiere: Ich habe meine erste Büttenrede gehalten!

Jetzt ist die Stichwahl schon zwanzig Tage her – und ich werde seither immer wieder gefragt, auf was ich mich am meisten freue, wenn ich ab November Oberbürgermeister von Düsseldorf sein werde.