„Gut gemeint, schlecht gemacht!“ – das gilt zurzeit für die gesamte Verkehrspolitik in Düsseldorf. Bestes Beispiel: die so genannte „Protected Bike Lane“ entlang der Cecilienallee und der Rotterdamer Straße. Sie sollte in Corona-Zeiten mehr Platz für Radlerinnen und Radler schaffen. Und es hieß immer, dass der Verkehrsfluss ganz bestimmt nicht gestört würde. Das Gegenteil ist der Fall.

„Komm, wir gehen nett essen!“ Wie lange haben wir diesen Satz jetzt schon nicht mehr gesagt? Zu lange! Essen gehen – das bedeutet Lebensqualität, sich verwöhnen lassen, gemeinsam genießen. Ein Restaurant ist nicht nur ein Ort, in dem es etwas zu essen gibt. Ein Restaurant, eine Kneipe, ein Café bedeutet Gastfreundschaft, Genuss und Gemeinschaft! Und auch deshalb ist Düsseldorf ohne die vielfältige Gastronomieszene überhaupt nicht vorstellbar!

Als die ersten Meldungen über Corona in den Medien kamen, waren wir da nicht alle der Ansicht, das Virus ist weit weg? Wir, die nicht zu den Risikogruppen zählten, machten uns nicht wirklich Sorgen. Auch als wir Karneval feierten, war das Virus bei vielen nicht präsent, auch nicht bei mir und meiner Familie. Nach Karneval stand für uns – wie für viele – die Erholung im Skiurlaub auf dem Plan. Ein Tagesausflug vom Allgäu nach Ischgl am 6. März sollte vieles ändern…